Wie du produktiver wirst

5 Schritte zu mehr Produktivität.

Von Joe Hoffmann

Bevor ich dir handfeste Tipps gebe, wie du produktiver wirst, musst du erst die Definition hinter dem Wort Produktivität verstehen. Produktivität beschreibt die Kombination aus effektiven & effizienten Handeln. Sprich du musst das richtige Tun (effektiv) und es gleichzeitig sehr gut machen (effizient), daraus resultieren deine Erfolge.

Mal angenommen dein Ziel ist es, bald einen Marathon zu laufen. Dann musst du zum einen dein Training effektiv gestalten (regelmäßiges Joggen, Ausdauertraining etc.) und zum anderen effizient ausführen. (Nur 5 Minuten pro Woche Joggen wäre zum Beispiel alles andere als effizient).

Merke dir unbedingt:
Effektivität + Effizienz = Erfolg

1. Ablenkungen

Um maximale Produktivität auszuschöpfen, musst du außerdem das Gegenteil von produktiven Arbeiten
kennenlernen:

Heutzutage ist für viele die größte Ablenkung das Smartphone. Wir sind quasi ständig online, wollen nichts verpassen und sind zu 100 % abhängig von unserem Handy. Selbst ich habe eine Handysucht entwickelt, aber habe diese kontrolliert mit den folgenden Tricks:

  • Richte dir App Limits ein
  • Benutze die Forest App
  • Kauf dir einen Handysafe (ab 30 € erhältlich)
  • Setze dir Smartphone-Zeiten
  • Benutze Bildschirm Limits

„Erfolg beginnt im Kopf, Misserfolg auch!“

Dirk Kreuter

2. Energie

Dein Energie-Level setzt sich aus 3 verschiedenen Faktoren zusammen: Sport, Schlaf und Ernährung.

Alle Faktoren musst du optimal abdecken und darfst nichts vernachlässigen, denn deine Energie entscheidet, ob du nochmal weiterschläfst oder direkt aufstehst, motiviert bist oder nur rumliegst, ob du produktiv bist oder eben nicht.

Mit diesen Tipps deckst du jeden Bereich perfekt ab

  • Sport: Dusche jeden Morgen kalt, lerne die Wim-Hof-Atemtechnik, mache in der Früh 5-10 Minuten Sport und mindestens 3x die Woche Krafttraining oder Ausdauertraining
  • Ernährung: Trinke genug (31ml pro kg Körpergewicht), esse 200g Obst und 400g Gemüse pro Tag, tracke deine Kalorien und nimm „echtes“ Essen zu dir
  • Schlaf: Schlafe mind. 8h, mach dein Handy 2h bevor du schlafen gehst aus, sorge für eine angenehme Raumtemperatur

3. Tagesplan

Ich weiß, dass ich zum Tagesstart meine Morgenroutine durchziehe, dann trainiere ich, danach habe ich 4 Calls, anschließend arbeite ich an Projekten und dann ist es ca. 16 Uhr.

Weißt du auch genau was du Morgen machst? Nein?
Genau deshalb ist ein Tagesplan wichtig. Zeitmanagement ist das A&O.

Diesen solltest du aber NICHT so ausführlich wie möglich schreiben, denn es kommt immer etwas dazwischen und es ist unrealistisch alle Aufgaben auf die Minute zu erledigen.

Richte dir stattdessen 4-6x 60 bis 120 minütige Zeitfenster ein. Außerdem hilft dir die Bündelung deiner Aufgaben enorm für einen produktiven Tag. Das bedeutet, dass du gleiche Aufgaben in ein Zeitfenster legst und diese dann sorgfältig und fokussiert abarbeitet.

Pausen bzw. Ruhephasen sind genauso wichtig wie das fokussierte arbeiten.

Ein Beispiel zur Verdeutlichung:
Du musst in eine andere Stadt zu einem Meeting, musst zudem auch noch Lebensmittel einkaufen und hast einen Friseur Termin. Unproduktiv wäre es, wenn du 3x am selben Tag in die Stadt fahren würdest, deswegen bündelst du die 3 Aufgaben/Termine und packst sie in ein Zeitfenster.

4. Kontrolle

Kontrolle macht eine normale Aufgabe zu einer Pflichtaufgabe. Diese Kontrolle kann zwischen dir selbst stattfinden oder zwischen dir und einem Freund.

Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du es machst und wie du es machst verändert sich dadurch auch. Sprich du machst die Aufgabe und du machst sie besser als gewöhnlich, wenn du weißt, dass du im Nachhinein kontrolliert wirst.

5. Umsetzung
Arbeite nicht mehr länger unproduktiv, sondern fang sofort damit an, produktiv zu handeln, zu arbeiten und zu leben! Optimiere dein Energie-Level, lege öfter mal dein Handy beiseite, schreib dir für einen Tagesplan und
verstehe das Prinzip hinter der Produktivität!

Mit diesen Tipps wirst du schon deutlich produktiver sein als der Durchschnitt in der Gesellschaft. Übung macht bekanntlich den Meister. Hier kommt auch stückweise wieder das Gesetz der Minimalkonstanz zum Einsatz.

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